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Dr. Küpper
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Pressemitteilung
Ahlen, den 16.02.2009
Betriebsversammlung Stand der Insolvenzeröffnung
Operativ gesunde Bilanz Gute Chancen für den Durchstart
Unterstützung der Politik zugesagt
Gewerkschaft IGBCE unterstützt das Konzept Mitarbeiter sollen durchhalten
Sonntagnachmittag um 15:30 h fand im Bildungszentrum der IG BCE in Haltern am See eine Betriebsversammlung der InduBerg GmbH statt.
Geladen hatten der Betriebsrat und der vom Gericht eingesetzte Insolvenzverwalter Dr. Küpper. Er informierte die Mitarbeiter des Unternehmens über den aktuellen Stand des Insolvenzeröffnungsverfahrens, welches am letzten Montag von der InduBerg-Geschäftsführung beim Amtsgericht Münster beantragt worden war.
Nach einem ersten Überblick, den sich Dr. Küpper über den Stand der InduBerg Gruppe im Verlauf der letzten Woche verschafft hat, besitzt die Unternehmensgruppe gute Aussichten, erfolgreich die Turbulenzen zu überstehen. „Die Unternehmensführung hat nicht ‘alles falsch‘ gemacht. Ich sehe ein hohes Sanierungspotential“, so Dr. Küpper.
Die InduBerg GmbH Ahlen ist ein „Bergbauspezialunternehmen“ und führt Dienstleistungen vornehmlich für die RAG auf den Bergwerken an der Ruhr aus. Vorrangig bedingt durch die aktuelle Wirtschaftskrise ist die Gesellschaft seit einigen Monaten unter den Einfluss der zurzeit strengen Risikobetrachtungen der Banken gekommen. Im Vorfeld hatte das Unternehmen Maschinen und Geräte auf Basis zugesagter Aufträge gekauft, die jedoch nicht zur Durchführung kamen. Bedingt durch die zwischenzeitlich eingetretene Wirtschaftslage sind diese Maschinen auf dem Markt nicht absetzbar und belasten das Ergebnis.
Die Leidtragenden sind im Wesentlichen die etwa 250 Mitarbeiter und die Gläubiger des Unternehmens, welche aus den laufenden Einnahmen bezahlt werden müssen, nachdem eine der renommierten Hausbanken die zugesagten Linienkredite entgegen vorher gemachter Vereinbarungen eingefroren hatte.
Der Insolvenzverwalter Dr. Küpper ist hoffnungsvoll, eine neue Bank zu finden, die sich an dem aussichtsreichen Sanierungskonzept beteiligt. Sollte dies erfolgreich sein, so sieht er positiv der Weiterbeschäftigung der Mitarbeiter in der InduBerg Gruppe entgegen. Ziel sei es, keine Arbeitsplätze abzubauen. Als nächstliegendes Ziel gilt es jedoch sicherzustellen, die ausstehenden Gehälter zu bezahlen und die persönliche finanzielle Situation der Mitarbeiter abzusichern. Bei Insolvenzeröffnung wird das Geld dafür vom Staat zur Verfügung gestellt.
Operativ gesunde Bilanz Gute Chancen für den Durchstart
Nach ausgiebiger Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer Professor Dr. Alloffs wurde dem Unternehmen die ordnungsmäßige Buchführung testiert. Die Bilanz weist schwarze Zahlen auf. Die Renditen sind auskömmlich; sie entsprechen den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Das operative Geschäft der Gesellschaft ist gesund. Auch von Seiten der Auftraggeber wird die Zuverlässigkeit und gute fachliche Arbeit der InduBerg-Mitarbeiter bestätigt.
Unterstützung der Politik zugesagt
Bereits Ende Dezember wurde mit Unterstützung des Stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden im Landtag Bernhard Recker ein Antrag für eine Landesbürgschaft gestellt. Die Wirtschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Frau Christa Thoben hat sich selbst vor Ort in Ahlen ein Bild von der Lage des Unternehmens gemacht und hat Ihre persönliche Unterstützung und schnelle, pragmatische Hilfe zugesagt.
Den Politikern geht es um den Erhalt von 250 Arbeitsplätzen und um die Fortführung der Geschäftstätigkeit des Unternehmens. Von der Politik beauftragte Unternehmensberater bestätigten, dass das Unternehmen auch nach einer Insolvenz in einer neuen Gesellschaftsform sehr gute geschäftliche Perspektiven hat. Vor dem Hintergrund dieses sinnvollen Konzeptes, insbesondere mit Blick auf den Erhalt der Arbeitsplätze wurde auch vom Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers die erforderliche Unterstützung zugesagt.
IG BCE unterstützt das Konzept Mitarbeiter sollen durchhalten
Der stellvertretende Bezirksleiter der IG BCE Hamm, Lothar Wobedo, hat die Mitarbeiter der InduBerg GmbH aufgefordert, weiter zum Unternehmen zu halten und das Konzept des Insolvenzverwalters zu unterstützen. Die Braut sei hübsch und die IG BCE werde darauf dringen, dass die Übernahme der Betriebsmittel durch eine andere Gesellschaft innerhalb der InduBerg Gruppe sinnvoll erfolgt. Aus Sicht der IG BCE könne ein Wirtschaftlicher Beirat mit z.B. Vertretern aus Banken und Wirtschaftprüfern der Unternehmensführung beiseite stehen, die Arbeitsplätze zu sichern und die Geschäfte erfolgreich weiterzuführen.
Die Geschäftsführung von InduBerg geht davon aus, dass Ihre Bemühungen und die Unterstützung der Politik zum Überstehen der Finanzkrise und zum Erhalt der Arbeitsplätze erfolgreich sein wird.
InduBerg GmbH
Geschäftsführung: Hagen Chwolka
Gerichtsstraße 18
59227 Ahlen
Tel.: +49 2382 96608 - 0
E-Mail: info@induberg.de
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